Holen Sie sich die nötigen Informationen
Unser Ratgeber informiert Sie ohne Fachchinesisch zum Thema Schönheitschirurgie. Unser Autorenteam besteht ausschliesslich aus Fachpersonal.
Finden Sie den richtigen Ansprechpartner
Sie möchten einen Eingriff durchführen? Wir bieten ihnen zu jedem Thema den richtigen Ansprechpartner. Unsere Ärzte sind Spezialisten auf ihrem Fachgebiet.
Sie haben noch Fragen?

Sie haben noch Fragen zu unserem Ratgeber oder möchten weitere Informationen? Kontaktieren Sie uns.

23. März 2017

Die Ohrenkorrektur – grosse und asymmetrische Ohren sind behandelbar

Eine Ohrenkorrektur in Kindes- oder Erwachsenenalter hilft dabei, Spötteleien wegen zu grosser, asymmetrischer oder abstehender Ohren zu vermeiden und den Leidensdruck zu verhindern, der dadurch entsteht. Eng anliegende Ohren, die von der Grösse zur Gesichtssymmetrie passen, entsprechen in unseren Breitengraden dem Schönheitsideal. Sind die Ohren zu gross, stehen sie ab oder sind die deformiert, werden die Betroffenen in der Regel schon von Kindesbeinen an mit Spott überzogen. Durch den korrigierenden Eingriff der Ohrenkorrektur, bei dem die Ohren angelegt oder neu modelliert werden, lassen sich derartige Hänseleien verhindern, bevor sie zu einem psychischen Problem für Betroffene werden. Das Gute an der Ohrenkorrektur ist, dass sie sich in jedem Alter durchführen lässt. Schon im Kindergartenalter und davor sind die Ohren vom Facharzt modellier- und formbar. Das liegt vor allen Dingen daran, dass die Ohren in jedem Alter bereits ausgewachsen sind und sie sich nur noch dem Körper angleichen. Form und Ausgestaltung des Ohres stehen aber ab dem Moment der Geburt bereits fest und sind nicht mehr auf normalem Weg veränderbar. Darum muss, wenn die Ohrform nicht zur Physiognomie des Kopfes passt, ein Eingriff vorgenommen werden, um diesen Makel zu beseitigen.
Doch auch im Erwachsenenalter ist die Ohrenkorrektur ein Thema, denn die Ohren gleichen sich wie bereits erwähnt mit zunehmendem Alter an. Ohrläppchen werden, zum Beispiel durch Ohrschmuck, länger und grösser und passen so möglicherweise nicht mehr zur Gesamtoptik des Gesichts. Da hilft die Ohrenkorrektur als ausgleichendes und anpassendes Element.

Gründe für die Ohrenkorrektur und wann ist sie realisierbar?

Eine Ohrenkorrektur lässt sich in jedem Alter realisieren. Das bedeutet, selbst im Erwachsenenalter ist es problemlos möglich, die Ohren mittels Ohrenkorrektur anzupassen. Anders liegen jedoch die Gründe wie auch zu berücksichtigende Details, wieso und wie eine Ohrenkorrektur im fortgeschrittenen Alter vorgenommen wird, vergleichen wir sie mit der Ohranpassung im Kindesalter. Im Erwachsenenalter gilt in der Regel, dass sich die Ohren zum Beispiel durch äussere Einflüsse – beispielsweise das Tragen von grossem Ohrschmuck – verändert haben. Die Ohrläppchen werden länger, wirken optisch nicht mehr passend zum Ohr. Da wird mit der Ohrenkorrektur gegengesteuert und angeglichen.
Im Kindesalter sind es in der Regel abstehende oder zu grosse Ohren, die mittels Ohrenkorrektur behandelt werden. Damit hat die Ohrenkorrektur im Kindesalter präventiven Charakter, um Hänseleien und Spott von anderen Kindern im Kindergarten oder in der Schule vorzubeugen. Wird hier nicht rechtzeitig eine Ohrenkorrektur vorgenommen, können psychische Beeinträchtigungen und sogar Minderwertigkeitskomplexe basierend auf der Fehlstellung der Ohren entstehen. Das abstehende Ohr, oft auch Segelohr genannt, dient in der Regel als Motivationsgrund für Eltern, die Ohrenkorrektur beim Kind vornehmen zu lassen. Der Schutzgedanken der Eltern und der Wunsch auf Normalisierung der Ohren ist zentrales Element der Gründe, die Anpassung vornehmen zu lassen. Eltern stehen in diesen Fällen vor der Abwägung zwischen dem möglichen Schaden, der durch Dritte wegen der grossen oder abstehenden Ohren fürs Kind entsteht und den gesundheitlichen Risiken, die mit einem solchen Eingriff verbunden sind. Allerdings bleiben diese Dank moderner Technik und höchsten Standards sehr gut überschaubar.

Wodurch entstehen abstehende Ohren oder Ohrdeformationen, die eine Ohrenkorrektur notwendig machen?

Es gibt zahlreiche Faktoren, die dafür sorgen, dass die Form der Ohren von der subjektiv empfunden Normal- oder Idealform abweichen. Wenn beispielsweise die Ohrmuschel, die Concha Concha auricularis zu stark entwickelt ist, sorgt das für eine ‚Vorwärtsbewegung‘ der Ohren beim Wachstum. Die Ohren stehen ab und die Ohrenkorrektur wird aus ästhetischen Gründen angezeigt. Auch wenn die Ohrmuschel nur unvollständig ausgebildet ist, es fehlt die sogenannte Anthelixfalte, weicht die Ohrform vom Standard ab. Ein weiterer Aspekt sind zu grosse oder zu kleine Ohrläppchen, welche den Gesamteindruck des Ohres ‚unrund‘ erscheinen lassen.

Wie wird eine Ohrenkorrektur durchgeführt und was ist zu beachten?

Eine chirurgische Anpassung mittels Ohrenkorrektur zählt zu den Routineeingriffen der plastischen und ästhetischen Chirurgie. Im Vorgespräch mit dem Arzt wird der eine Bestandsanalyse vornehmen und einmessen, wie das zu behandelnde Ohr aufgestellt ist. Daran richtet sich die Technik aus, die bei der Ohrenkorrektur zum Einsatz kommt.
Im Normalfall wird für diesen Eingriff der Ohrenkorrektur ein kleiner Schnitt an der Ohrmuschel vorgenommen. Ziel ist es dabei, den Ohrknorpel freizulegen, um eine Bearbeitung und Neuverformung durch den Chirurgen zu ermöglichen. Ist der Ohrknorpel zugriffsbereit, lässt sich problemlos die Höhe des Ohres, die Breite und zuletzt selbstverständlich auch der eigentliche Neigungswinkel der Ohren gemäss Patientenwunsch regulieren. Ist das Endergebnis im Zuge der Modellierungsarbeiten erreicht, wird hinter dem Ohr unsichtbar eine Naht gelegt, die das Ohr fixieren soll. Narben sind ein wichtiger Faktor bei Eingriffen und die Ohrenkorrektur hinterlässt diese nicht in sichtbarer Form, da sie vom kompletten Ohr verdeckt werden. Mit zunehmendem Alter verblassen die kleinen Schnitte, bis sie vollkommen unsichtbar sind.
Für die Ohrenkorrektur, die im Normalfall unter örtlicher Betäubung und minimal-invasiv vorgenommen wird, rechnet der erfahrene Chirurg mit einem Zeitbedarf von maximal 90 Minuten. Ein stationärer Klinikaufenthalt ist wegen des geringen Umfanges der Ohrenkorrektur nicht notwendig und die Behandlung wird demnach ambulant durchgeführt. Sobald die Ohren fixiert sind, kann die Klinik wieder verlassen werden.

Beachtet werden sollte, wenn es um die Ohrenkorrektur geht, dass in diesem Sonderfall eine frühzeitige Behandlung den Leidensdruck der in der Regel jungen Patienten nachhaltig absenkt. Je früher der Eingriff der Ohrenkorrektur durchgeführt wird, desto mehr reduziert sich das Risiko, durch die Anomalie der Ohren zur Zielscheibe von Spott zu werden. Der Eingriff ist in der Regel ab dem sechsten Lebensjahr möglich, kann aber in besonders ausgeprägten Fällen der Ohrdeformation auch früher vorgenommen werden.

Die Risiken und mögliche Komplikationen bei der Ohrenkorrektur

Risiken sind auch bei der Ohrenkorrektur, wie bei jedem chirurgischen Eingriff, nicht völlig auszuschliessen, auch wenn es sich um einen Routineeingriff handelt. Leichte Schwellungen, Empfindungsstörungen an den Ohren, Nachbluten und leichte Taubheitsgefühle oder auch Hämatome (blaue Flecken) sind nie ganz auszuschliessen. Bei Kindern wurde beobachtet, dass es unter Umständen zu einer ausgeprägteren Narbenbildung, überschiessenden Narben, kommen kann.
Werden Kinder behandelt, dann gilt es zu berücksichtigen, dass bis zu einem gewissen Alter, in der Regel 18 Jahre, mit einer Vollnarkose gearbeitet wird. Reaktionen von Kindern unter örtlicher Betäubung sind oft unkalkulierbar und um den OP-Verlauf nicht zu gefährden, wird hier mit einer sehr leichten Vollnarkose operiert. Dadurch ergeben sich die normalen OP-Risiken, die mit der Vollnarkose verbunden sind.

Heilungsprozess der Ohrenkorrektur

Im Nachgang zur OP wird dem Patienten ein Kopfverband angelegt, der die Ohren stützen soll und der für circa drei Tage getragen werden soll. Werden Fäden verwendet, die sich nicht selbst auflösen, müssen diese
nach rund 10 Tagen gezogen werden. Patienten sollten in den ersten drei Monaten darauf verzichten, die Ohren zu knicken, da dies den Heilungsprozess negativ beeinflussen würde. Ein Stirnband während der Nacht verhindert das versehentliche Umknicken der Ohren.
Arbeits- und Gesellschaftsfähigkeit nach dem Eingriff der Ohrenkorrektur ist nach rund einer Woche wieder vollständig gegeben. Mit dem Sport sollte für rund vier Wochen ausgesetzt werden. Bei Ballsportarten wie Fuss- oder Handball sind sogar zwei Monate Pause ärztlich angeraten.

Posted in Behandlungen
23. März 2017

Rhinoplastik – damit die Nase wirklich zum Gesicht passt

Die Rhinoplastik, auch Nasenkorrektur genannt, sorgt dafür, dass Ihre Nase wirklich zum Gesicht passt und nicht unangenehm hervorsticht. Die Nase gilt als der markanteste Punkt im menschlichen Gesicht. Gerade dann, wenn die Nase übergross, deformiert, zu klein oder mit einem Höcker versehen ist, zieht sie die Blicke anderer Menschen auf sich. Und das nicht in der gewünschten Art und Weise. Wesentliche Charaktermerkmale des Menschen werden untrennbar mit der Form und dem Aussehen der Nase verbunden. So steht die sogenannte Stupsnase, wie kleine, niedliche Nasenformen besonders bei Frauen genannt werden, für Zierlichkeit, Anmut und weckt das Gefühl, den Menschen beschützen zu müssen. Andere Nasenformen, zum Beispiel die eher ‚platt‘ gehaltene ‚Boxernase‘, hingegen suggerieren, es handelt sich beim Träger um einen verschlagenen, grobschlächtigen oder gar brutalen Menschen. Und wer hat nicht schon Begriffe wie ‚Adlernase‘, ‚Hakennase‘, ‚dessen Nase passt mir nicht‘ oder ‚Nase wie eine Hexe‘ im Zusammenhang mit Menschen gehört und sofort ist Kopf ein Bild der Person entstanden. Ohne ihn zu kennen und zumeist weit abweichend von der Realität. Es ist erstaunlich, was alles mit der Nase eines Menschen festgemacht wird. Das geht hin bis zum vollkommen haltlosen Mythos ‚ Wie die Nase eines Mannes, so sein Johannes‘, die wissenschaftlich belegt vollkommener Nonsens ist. Und doch hält sich dieser Mythos hartnäckig, wie viele andere Geschichten, die mit der Nase eines Menschen zusammenhängen. Und gerade weil das bekannt ist, ist die Rhinoplastik hoch im Trend, wenn es um die kosmetischen Veränderungen an unserem Körper geht. Eine unpassende Nase kann die komplette Gesichtsharmonie nachhaltig stören. Gut, dass die Rhinoplastik mit wenig Aufwand und geringen Risiken verbunden ist.

Die Rhinoplastik – welche Gründe machen Menschen mit ihrer Nase unzufrieden?

Den primären Grund, wieso Menschen sich einer Rhinoplastik unterziehen, stellt die Unzufriedenheit mit der Nase dar. Nach der Fettabsaugung und der Brustvergrösserung ist die Rhinoplastik der Eingriff, der am häufigsten im Bereich der plastisch-ästhetischen Chirurgie vorgenommen wird. Damit ist die Zahl ein deutlicher Indikator, wie unzufrieden Menschen werden, wenn die eigene Nase ‚ihnen nicht passt‘. Patienten, welche die Rhinoplastik aus ästhetischen Gründen vornehmen lassen, haben mit den Jahren einen hohen Leidensdruck basierend auf der Nase entwickelt. Schon der Blick am Morgen in den Spiegel wird zu einer Art Tortur, will eine asymmetrische Nase so gar nicht dem Gesicht harmonieren.
Doch nicht nur ästhetische Gründe werden genannt, wenn eine Rhinoplastik in Betracht gezogen wird. Eine deformierte Nase bedeutet eben nicht nur den optischen Mangel, sondern sie ist auch in der Lage die Nasenatmung negativ zu beeinflussen. Und stimmt die Nasenatmung nicht, nimmt in der Zwangsfolge auch die Qualität des Nachtschlafes ab. Ein Teufelskreis, der mit der Nase zusammenhängt – aber mit einer Rhinoplastik unterbrochen werden kann. Und wenn ob der Probleme mit der Nase von der Nasenatmung auf die Mundatmung umsteigt, der riskiert damit, dass die oberen Atemwege nachhaltig erkranken. Ebenso beeinträchtigt eine Nase, die nicht wie gewünscht funktioniert, das Essen und das Trinken. Geschmäcker werden nicht mehr korrekt wahrgenommen. Nur das Zusammenspiel von Geruchssinn und Geschmackssinn sorgt für das Wahrnehmen feinster Nuancen beim Geschmack. Hier spielen bei einem Körperteil des Menschen ausnahmsweise Funktionalität und Ästhetik eine gemeinsame Rolle.

Rhinoplastik – wie wird die Behandlung vorgenommen?

Unter der Rhinoplastik versteht die Medizin die Nasenplastik oder die chirurgische Korrektur des äusseren Bereiches der menschlichen Nasen. Sind im Inneren der Nase Korrektur notwendig, zum Beispiel bei einer Verkrümmung der Nasenscheidewand, spricht die Medizin nicht von der Rhinoplastik, sondern der Septumplastik, da es um den Innenbereich der Nase geht. Somit befasst sich die Rhinoplastik mit der Korrektur beispielsweise einer

– Höcker- oder Hakennase,
– Ballonnase
– Breitnase
– Knollennase
– Der Deformierung der Nasenspitze
– Sattelnase
– Der Schiefnase
Dafür wird im Zuge der Rhinoplastik überschüssiges Gewebe entnommen, die Struktur des Knochens oder des Knorpels in der Nase neu modelliert oder mittels Aufbauplastik der Nase neue Gewebebereiche geschaffen, wenn die Nase zu klein ausfällt.

Damit der Chirurg das Gerüst der Nase, den Nasenunterbau erreichen kann, muss Zugang zum Naseninneren geschaffen werden. Dafür gibt es zwei Verfahren: der geschlossene Zugang, der sogenannte endonasale Zugang oder der offene Zugang.
Für den geschlossenen Zugang schneidet der Chirurg in die Nasenschleimhaut. Das bringt den Vorteil völliger Unsichtbarkeit der Narbe mit sich. Als Nachteil gilt, dass bei dieser Technik kein komplexer Überblick in die filigrane Struktur der Nase möglich sei. Selbst der Nasenhöcker ist über diesen Zugang zu entfernen, ohne dass man ihn richtig sehen kann.
Beim sogenannten offenen Zugang werden zwar auch die Schleimhautschnitte gesetzt, aber es wird ebenso über dem Steg der Nase geschnitten. Der Zugang hinterlässt auf dem Steg eine feine Narbe, ermöglicht dem Chirurgen aber den optischen Zugang zur Nasenstruktur. Dafür wird die Haut weggeklappt und die Nasenstruktur kann problemlos betrachtet und auf den Ist-Zustand überprüft werden. Der Methodik wird das weitaus höhere Mass an Arbeitspräzision nachgesagt. Beide Methoden haben gemeinsam, dass sie im Normalfall unter Vollnarkose durchgeführt werden müssen. Normalerweise kann der Eingriff ambulant stattfinden. Ist der Umfang der Rhinoplastik aber gross angelegt, ist ein stationärer Aufenthalt von einem Tag angeraten, falls es beispielsweise zu Nachblutungen kommt, die so schnell gestoppt werden können.

Geringfügige Probleme im Nasenbereich lassen sich auch non-invasiv regulieren: mit dem Unterspritzen von sogenannten Fillern. Dabei kommen Calcium-Hydroxylapatit oder Hyaluronsäure zum Einsatz, mit denen Unebenheiten egalisiert werden können. Der positive Effekt ist, es wird die OP unter Vollnarkose umgangen, die Behandlung muss jedoch im Rhythmus von circa 12 Monaten wiederholt werden, da sich diese Wirkstoffe selbst abbauen.

Risiken und Komplikationen bei der Rhinoplastik

Zu den vollkommen normalen Begleiterscheinungen der Rhinoplastik gehören Hämatome, Blutergüsse, blaue Augen, leichte Schwellungen und temporäre Empfindungsstörungen, die im Operationsbereich auftreten. Auch das schnellere Bluten der Nase ist vollkommen normal. Die Narben bei der geschlossenen Variante sind zwar unsichtbar, führen aber in seltenen Fällen zu Narbenwucherungen im Naseninneren, welche dann operativ geglättet werden müssen.

Der Heilungsprozess bei der Rhinoplastik

In der Mehrheit der Fälle einer Rhinoplastik wird der Patient eine Nasenschiene nach dem Eingriff tragen müssen. Das gilt ganz besonders für die Eingriffe, bei denen am Nasenknochen gearbeitet wurde, der Knochen möglicherweise sogar gebrochen und gerichtet werden musste. Die Schiene bleibt dem Patienten für rund 10 Tage erhalten, wodurch sich auch die Ausfallzeiten bei Arbeitsfähigkeit und Gesellschaftsfähigkeit von zwei Wochen errechnen. Kontrollen und Nachsorgen werden im Rahmen der Kontrolluntersuchungen vom Arzt vorgenommen und als Patient selbst kann man sich nur ruhig verhalten, körperliche Anstrengungen meiden und den OP-Bereich kühlen.

Posted in Behandlungen
23. März 2017

Die Blepharoplastik sorgt für jugendlich straffes Gewebe und lässt Augen strahlen

Der medizinische Begriff Blepharoplastik bezeichnet die Oberlidstraffung, mit der gegen die Hautalterung rund ums Auge vorgegangen werden soll. Doch wieso ist es so wertvoll, rund um die Augen faltenfrei und jugendlich zu wirken? Seit Urzeiten sind die Augen des Menschen als Spiegel der Seele bekannt. Ein tiefer Blick in die Augen soll es dem Gegenüber erlauben, bis tief ins Innerste schauen zu können. Menschen, welche die Unwahrheit sagen, seien leicht über die unsteten Augen, die direkten Blickkontakt vermeiden, zu erkennen, weiss der Volksmund zu berichten. So oder so, die Augen eines Menschen dienen nicht nur dazu, die eigene Sehfähigkeit zu erhalten, sondern Sie lassen tatsächlich zu, dass wir Emotionen auch non-verbal transportieren. Nicht umsonst sprechen wir von ’strahlenden Kinderaugen‘, wenn von der Vorfreude auf das Weihnachtsfest berichten. Zorn, Liebe, Freude, Trauer, Wut, Verzweiflung, Sorge, Angst – all diese Emotionen lassen sich an den Augen ablesen. Ein offenes, waches Auge gilt als Symbol von Durchsetzungsvermögen, von altersunabhängiger Jugendlichkeit und gilt als sexy. Falten rund um die Augenpartie sorgen jedoch dafür, dass unsere Augen älter ausschauen, der Blick nicht klar auf das Gegenüber wirkt und wir weniger durchsetzungskräftig gehalten werden. Diesen Symptomen und den Begleiterscheinungen in der öffentlichen Meinung lässt sich leicht entgegenwirken: mit der Blepharoplastik. Hierbei wird die erschlaffte Haut ums Auge, die durch den Verlust an Bindegewebsfestigkeit entsteht, gestrafft und erscheint wieder jugendlich.

Mit der Blepharoplastik lassen sich frische, jugendliche Augen zurückgewinnen

Der ‚Zahn der Zeit‘ geht an niemandem spurlos vorbei. Gerade unsere Haut ist ein Spiegel des Lebens. Besonders die dünnen Hautschichten rund um unsere Augen reagieren sehr feinfühlig auf unseren Lebenswandel. Kommt es im Augenbereich zu Schwellungen, faltige Haut und Tränensäcke oder Augenringe, wirken wir schnell traurig, gestresst, müde, kraftlos und ohne Elan, ohne dass all diese Eigenschaften wirklich zutreffen. Die Blepharoplastik sorgt dafür, dass unsere Augen wieder den jugendlichen Elan, die Verschmitztheit, den Esprit und die Kraft widerspiegeln, die wir noch besitzen – auch wenn unsere Haut altersbedingt eine andere Sprache spricht. Durch die Blepharoplastik erhalten wir unsere wachen und strahlenden Augen zurück, das Gesicht wirkt durch die Blepharoplastik offen und frisch, ohne dass der Eingriff vom Gegenüber erkannt werden kann.

Doch woran liegt es, dass die Blepharoplastik, das Straffen des Oberlids oder beider Augenlider, notwendig wird? Die Hautpartie rund um unsere Augen ist sehr dünn. Das muss so sein, denn ansonsten wäre die Funktionalität der Augen nicht mehr gegeben. Dadurch, dass die Haut in diesem Bereich des Körpers so extrem dünn ist, zeigen sich Umwelteinflüsse wie auch Lebensschicksale sehr schnell in diesem Bereich. Und das nicht nur im hohen Alter, sondern vermehrt auch schon in jungen Jahren. So sehr, dass die Blepharoplastik nahezu unvermeidlich wird, helfen die bekannten Cremes und Salben aus der Werbung nicht mehr, eine glatte Haut ums Auge zu erzeugen.

Welche Faktoren und Einflüsse schädigen die Haut am Auge?

An der Spitze der sogenannten Hautschädigungsfaktoren steht das Übermass an UV-Licht, also permanente Sonneneinstrahlung. Durch die Sonne wird die Haut normalerweise lederig. Nur im Augenareal verliert sie an Spannkraft und Elastizität. Gründe, die zur Hauterschlaffung und damit zur Blepharoplastik führen. Doch auch das Rauchen ist ein echter ‚Hautsubstanzkiller‘. Durch die vielen unterschiedlichen Giftstoffe – bis zu 8.000 – die in der Zigarette enthalten sind, werden Kollagene in der Haut rapide abgebaut. Dadurch büsst die Haut an Spannkraft ein. Zudem ist im Zigarettenrauch Kohlenmonoxid enthalten, was die Hautdurchblutung schädigt. Stimmt die Hautdurchblutung nicht mehr, verliert die Haut an Elastizität und sie kann sich nicht ausreichend erneuern. Die Folge ist rapide voranschreitende Hautalterung und schlaffe Haut, die durch die Blepharoplastik gestrafft werden muss.

Somit setzt die Blepharoplastik da ein, wo Eyeliner, Mascara, Lidschatten, Puder und andere Präparate der dekorativen Kosmetika ihren Dienst verweigern. Die Blepharoplastik gilt als einziges wirksames Mittel, um den Malus der Hautalterung im Augenbereich, speziell am Oberlid, zu beheben. Somit trägt die Blepharoplastik dazu bei, dass Sie um Jahre – wenn nicht sogar um Jahrzehnte – jünger auf Ihr Gegenüber wirken.

Wie geht eine Blepharoplastik vonstatten?

Die Blepharoplastik hat sich gerade in der mittleren Altersgruppe, also zwischen 40 und 60 Jahren, zu einem der gefragtesten Eingriffe der plastisch-ästhetischen Chirurgie entwickelt. Die Blepharoplastik korrigiert die normalen Alterserscheinungen der Haut rund ums Auge und lässt Patienten, männlich wie weiblich, wieder vital und frisch wirken. Die Blepharoplastik, die Straffung beim Oberlid, korrigiert das Hänge- oder Schlupflid effizient, das durch das Nachlassen der Hautelastizität entsteht. Der Eingriff dauert rund 40 Minuten und wird unter Lokalanästhesie durchgeführt. Bei Angstpatienten ist auch der Dämmerschlaf eine Option.

Vor dem Eingriff finden eine Untersuchung sowie das Arztgespräch statt, in dem Sie die Option haben, Ihre Wünsche und Erwartungen an die OP festzulegen. Beim Eingriff selbst werden die Behandlungsbereiche der Blepharoplastik angezeichnet. Im angezeichneten Areal werden während der OP Fettgewebe wie auch Haut entfernt. Um die feinen Wunden zu verschliessen, die beim Schnitt entstehen, werden häufig Laserverfahren genutzt. Sollten Sie bei der Blepharoplastik auf eine konventionelle Wundvernähung bestehen, die keine sichtbaren Narben hinterlässt, werden entweder selbstauflösende Fäden benutzt oder Fäden, die nach rund fünf Tagen gezogen werden können. Innerhalb der Zeitspanne ist die Wunde belastungsfähig verheilt.

Risiken und mögliche Komplikationen bei der Blepharoplastik Behandlung

Die Blepharoplastik gehört nicht nur zu den minimal-invasiven Eingriffen, sondern ebenso zu den Routinebehandlungen im plastisch-ästhetischen Bereich. Das bedeutet jedoch nicht, dass die Blepharoplastik Behandlung frei von allen Risiken ist. Wie bei jeder OP besteht ein Restrisiko darauf, dass es im Operationsbereich zu Infektionen und Blutungen kommen kann. Risiken, die ganz spezifisch auf die Blepharoplastik zurückzuführen sind, wurden durch den medizinischen Fortschritt in den letzten Jahren absolut minimiert. Lidfehlstellungen sind sehr selten möglich und auch einen Erhöhung des Innendrucks der Augen wurde in Einzelfällen diagnostiziert. Kommt es zu Störungsverhalten beim Lidschluss durch die OP, lässt sich das durch einen kleinen Folgeeingriff einfach beseitigen. Vergleichen wir die Blepharoplastik als Korrektur des Oberlids mit der Unterlidstraffung, ist der Behandlungsbereich im Oberlid weit risikoärmer aufgestellt.

Der Heilungsprozess und die Nachsorge bei der Blepharoplastik

Umgehend nach dem Eingriff ist es angeraten, die betroffene Augenpartie mit Kühl-Pads zu kühlen. So werden die natürlichen Schwellungen, die beim Eingriff entstehen, reduziert. Bis zum Ziehen der Fäden, wenn mit nicht auflösenden Fäden behandelt wird, sollten Anstrengungen körperlicher Art vermieden werden. Das Schminken, das Reiben der Augen wie auch das Tragen von Kontaktlinsen ist kontraindiziert und sollte unterbleiben. Es sollte auf die Brille als Sehhilfe zurückgegriffen werden. Nikotin- und Alkoholkonsum sollten für circa 14 Tage massiv reduziert werden, wenn Sie nicht von der Zigarette lassen können. Solarienbesuche oder Saunagänge sind für sechs Wochen nach der OP zu meiden. Die Arbeits- und Gesellschaftsfähigkeit besteht nach maximal einer Woche wieder.

Posted in Behandlungen
23. März 2017

Narbenbehandlung – die moderne Medizintechnik sorgt für narbenfreie Haut

Mit einer Narbenbehandlung sorgen Sie dafür, dass Ihre Haut selbst nach einem Unfall, nach Altnarben oder nach Operationen weitgehend narbenfrei ist. Früher galten Narben gerade bei Männern als Zeichen für durch- und überstandene Scharmützel. Die Narbe war sichtbares Zeichen, dass man sich im Kampf behauptet hat. Oder als Kind unvorsichtig beim Spielen war. Heute sind es eher Unfälle, Operationen, Verbrennungen oder auch Hautkrankheiten wie Akne, die für eine Narbenausbildung sorgen. Und dadurch nachhaltig das optische Gesamtbild stören – nicht nur dann, wenn sie im Gesicht an gut sichtbarer Stelle auftauchen. So sehr Narben in alten Zeiten en vogue und ein Zeichen von Männlichkeit waren, so sehr stellen sie heute ein ästhetisches Grundproblem dar. Makellosigkeit ist angesagt und da stören selbst kleine Narben, sind sogar dazu geeignet, das Selbstvertrauen zu beeinträchtigen, wenn sie auf den ersten Blick sichtbar sind. Das bezieht sich nicht nur auf das Gesicht, sondern ebenso auf den Körper oder die Beine. Zieren Narben die Beine oder den Körper, kann das dazu führen, dass bestimmte Kleidungsstücke wie kurze Röcke oder Hosen sowie knappe Badebekleidung nicht mehr getragen werden. Oder dass Orte gemieden werden, an denen diese Form der Bekleidung getragen wird.

Die Narbenbehandlung sorgt für eine makellose Optik der Haut

Doch es sind nicht nur die ästhetischen Aspekte, die eine Narbenbehandlung notwendig machen. Eine Narbe entsteht dann, wenn die Haut im Zuge einer Wunde wulstig zusammenwächst. Dadurch entstehen durch Narben unter Umständen auch Schmerzen, unangenehme Spannungsgefühle, Einschränkungen der Beweglichkeit an den Narbenstellen und selbst Wetterwechsel lassen sich nicht selten in vernarbten Bereichen spüren. Dabei ist es dank der modernen Technik im Rahmen der Narbenbehandlung – zum Beispiel im Bereich des Laserns – nicht mehr notwendig, Narben offen sichtbar zu tragen. Die Methoden zur Narbenbehandlung sind sehr gründlich und überaus schonend.

Narbenbehandlung – die unterschiedlichen Arten von Narben

Narben lassen sich typisieren und das muss vom Dermatologen oder Chirurgen auch zwingend vor der Narbenbehandlung durchgeführt werden. Dabei unterscheidet der Arzt zuerst die Herkunft der Narbe für die Narbenbehandlung: Verletzung der Oberfläche, tiefe Verletzung, Operationsnarbe, Brandnarbe, Verätzungsnarbe, Aknenarbe. Anschliessend geht es um die Arealausbreitung der Narbe, wodurch sich die Narbenbehandlung ergibt. Verätzungs-, Verbrennungs- und Schürfnarben zeichnen sich durch grosse Hautareale aus, die sie betreffen. Gerade bei diesen Narbenarten sind häufig Spannungsschmerzen zu verorten, die eine Narbenbehandlung zwingend notwendig machen, soll die Bewegungsfreiheit nicht leiden. OP-Narben oder Narben nach Schnittunfällen verlaufen nicht flächig und betreffen grosse Hautregionen, sondern sie sind gradlinig verlaufend. Unfallnarben zeichnen sich dadurch aus, dass sie nicht formstabil wie von einem geraden Schnitt verlaufen.

Welche Narben werden bevorzugt einer Narbenbehandlung unterzogen, da sie störend wirken?

Natürlich werden vorrangig die Narben einer Narbenbehandlung unterzogen, die massive Beeinträchtigungen und Schmerzen verursachen. Aber auch die ästhetisch störenden Narben, die besonders in der warmen Jahreszeit auffallen, verlangen nach einer Narbenbehandlung. Da stören Narben an Armen, Händen, Beinen, im Gesicht, am Hals, auf den Schultern oder im Bereich des Ausschnitts bei Frauen ganz nachhaltig. Gerade dann, wenn die Narbe durch eine exponierte Farbstellung oder eine Auswölbung schnell ins Auge fällt, ist die Narbenbehandlung ein guter Weg, die Narbe zu beseitigen.

Werden Narben bei allen Menschen gleich ausgebildet?

Es gibt die sogenannte Veranlagung zur Narbenausbildung. In den Genen ist verankert, wie gut unsere Verletzungen heilen oder eben nicht heilen. Das liegt daran, dass die Entstehung und die Struktur von Bindegewebe in der Erbmasse liegen. All dies sind Faktoren, welche eine Narbenbildung beeinflussen und die nicht von aussen zu steuern sind. Verfügen Sie über ein ’schlechtes Heilfleisch‘, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass auch Ihre Narben deutlich sichtbar bleiben und im Rahmen einer Narbenbehandlung beseitigt werden sollten.

Wie geht eine Narbenbehandlung mittels Laser vonstatten?

Gerade dann, wenn kleinere Narben im Rahmen der Behandlung zu entfernen sind, bietet sich zum Beispiel der fraktionierte CO2-Laser an. Hiermit lassen sich Dehnungssteifen nach einer Schwangerschaft oder nach einer Gewichtsreduktion, aber auch Narben nach einer Akne perfekt entfernen. Doch auch die eingesunken oder hervorgehobenen Narben lassen sich mit dieser Narbenbehandlung bekämpfen, wenn sie nicht zu grossflächig aufgestellt sind. Der fraktionierte CO2-Laser in der Narbenbehandlung trägt das Narbengewebe sehr fein ab. Durch den Abtrag bildet sich neues Kollagen aus und die Narbe wird geglättet. Und das betrifft nicht nur den direkten Bereich der Vernarbung, sondern ebenso die Areale um die Narbe herum.
Der klare Vorteil dieses fraktionierten CO2-Lasers liegt im Vergleich mit älteren Lasern zur Narbenbehandlung darin, dass das Hauptgewicht auf der Hautregeneration liegt. Es wird nicht mehr flächig abgetragen, sondern nur noch dort, wo es im Zuge der Narbenbehandlung notwendig ist. Dadurch ist eine schnelle Gesellschafts- und Arbeitsfähigkeit möglich. Und in einem sehr kurzen Zyklus von rund vier Wochen nach der Narbenbehandlung hat sich das Gewebe durch das Kollagen erneuert. Auch die Tiefe, die der fraktionierte CO2-Laser erreichen kann, unterscheidet sich von alten Geräten. Er kann bei der Narbenbehandlung viel tiefer operieren, sodass die tief liegenden Gewebeschichten erreicht werden.

Wie ist der Ablauf der Narbenbehandlung?

Grundsätzlich sollten Sie berücksichtigen, dass für ein optimales Ergebnis mehrere Sitzungen der Behandlung notwendig sein werden – ausser es handelt sich um sehr kleine und feine Narben. Bei der Planung sollten Sie ebenso berücksichtigen, keine Sommertermine zu legen, da die Haut durch das Sonnenlicht zu beansprucht wäre.
Die eigentliche Narbenbehandlung dauert im Schnitt 30 Minuten – abhängig von der Grösse des Areals. Der Laserkopf, der bei Narbenbehandlung über das vernarbte Gewebe geführt wird, gibt kurze Lichtimpulse ab, welche die Haut sehr dünn abtragen.

Eine Alternative zur Narbenbehandlung mittels Laser stellt das Aufspritzen von Narben dar. Dabei wird mit einem Filler gearbeitet, der die Wülste glättet. Hierzu wird in der Regel Eigenfett genutzt, das aber vorher dem Körper in einem minimal-invasiven Eingriff entnommen werden muss.

Welche Risiken gibt es bei der Narbenbehandlung zu beachten?

Der fraktionierte CO2-Laser arbeitet extrem hautschonend bei der Narbenbehandlung. Mit Komplikationen und Behandlungsrisiken ist nicht zu rechnen. Es kann im Zuge der Narbenbehandlung zu leichtem Jucken und einem Schuppen der Haut kommen, aber der Effekt ist absolut erwünscht, denn er zeigt die Hauterneuerung an. Und die soll mit der Narbenbehandlung angestossen werden.

Wie geht der Heilungsprozess nach der Narbenbehandlung mit der Lasertechnik vonstatten?

Vom Dermatologen wird Ihnen nach der Narbenbehandlung ein Pflegeprogramm an die Hand gegeben, wie Sie die Haut nach der Laserbehandlung pflegen sollten. Nur so ist es gewährleistet, dass sich die Haut schnell regeneriert. Gerade in den ersten zwei Wochen ist es wichtig, die Haut an jedem Tag einzucremen. Dabei sollten Sie ebenso darauf achten, dass Sie kein Make-up auflegen, wenn im Gesicht behandelt wurde und dass Sie darauf verzichten, die Haut nach dem Bad oder dem Duschen intensiv abzurubbeln. Das gilt so lange, wie die Haut dazu neigt, sich zu schuppen. Nach rund 14 Tagen sollte der Heilungsprozess abgeschlossen sein.

Posted in Behandlungen
23. März 2017

Die Bauchdeckenstraffung hilft, wenn Gewebeschwächen zum Problem werden

Um nach einer Schwangerschaft wieder einen flachen Bauch zu haben, hilft oft nur noch die professionelle Bauchdeckenstraffung durch den Chirurgen. Denn gerade nach Schwangerschaften scheint er für viele Frauen unerfüllbar zu sein, der Traum von einem flachen Bauch. Doch auch noch einem gravierenden Gewichtsverlust klagen Frauen häufig darüber, dass das Gewebe im Bauchbereich nicht mehr die Elastizität aufweist, wie es vor dem Abnehmen war. Gerade dann, wenn die Bauchdecke massiv gedehnt wurde, reicht auch kein Sport, keine Diät und keine anderen Präparate mehr, um das Problem zu beseitigen. In diesen Fällen kann man sich als Patientin nur noch mit dem Ist-Zustand abfinden oder eine Bauchdeckenstraffung in Betracht ziehen, die das Problem vollständig behebt und die weiblichen Konturen wieder herstellt.
Mit zunehmendem Alter wächst das Risiko bei Frauen an, im Zuge eines Gewichtsverlusts oder nach einer Schwangerschaft eine sogenannte Fettschürze als unangenehme Begleiterscheinung zu behalten. Hierbei verliert die Haut massiv an Spannkraft und das Bindegewebe des Bauches gibt nach. Das Gewebe, das nach einer Schwangerschaft oder Diät ‚hängt‘, kann sich nicht mehr zurückbilden. Ein Zustand, der unter Umständen zu massiven psychischen Beeinträchtigungen führen kann. Da bleibt bei dieser Diagnose nur der Weg der Bauchdeckenstraffung, der sogenannten Abdominoplastik oder auch Lipoabdominoplastik.

Wie manifestieren sich die Gründe für eine Bauchdeckenstraffung und was sollte vor der OP bedacht werden?

Eine Fettschürze sorgt bei Frauen für eine nachhaltige psychische Belastung. Das geht nicht selten so weit, dass man sich weigert, sich vor dem eigenen Partner zu entkleiden oder die Sauna und Schwimmbäder aufzusuchen. Gründe, die zur Ausbildung einer Fettschürze führen, sind der sinkende Kollagengehalt, wodurch Haut und Bindegewebe an Elastizität verlieren. Das erschlaffte Gewebe hängt und mutet an wie eine Schürze, die den Unterkörper bedeckt. Das sind die Fälle, in denen eine Bauchdeckenstraffung angezeigt ist und durchgeführt werden sollte.
Was die Bauchdeckenstraffung auf keinen Fall darstellt, ist eine einfache, schnelle und bequeme Alternative zum Abnehmen. Denn wenn Sie über eine Bauchdeckenstraffung nachdenken, so muss klar sein, der Eingriff ist nicht mit einer Fettabsaugung zu vergleichen.

Jeder Abnehmvorgang sollte und muss vor der Bachdeckenstraffung abgeschlossen sein, wie auch die Familienplanung. Selbstverständlich ist auch nach der Bauchstraffung eine Schwangerschaft möglich, aber durch den Gewichtszuwachs im Zuge einer Schwangerschaft würde das Ergebnis der komplexen Operation negativ beeinflusst.

Um den Zustand, der durch die Bauchdeckenstraffung, bei der nicht nur überschüssiges Fett entnommen wird, sondern auch überlappende Haut entfernt werden und Muskelgewebe im Bauchbereich operativ neu modelliert werden muss, ist auf eine gesunde Lebensweise nach dem Eingriff zu achten.

Bauchdeckenstraffung – wie wird der komplexe Eingriff vorgenommen und welche Techniken gibt es?

Vor der Bauchdeckenstraffung steht das umfangreiche Arztgespräch, bei dem alle Risiken und der Ablauf der Operation wie auch das erwünschte Ergebnis mit der Patientin besprochen werden. Hierbei werden Sie auch darüber aufgeklärt, dass Sie einen Klinikaufenthalt von bis zu vier Tagen zwingend einkalkulieren müssen. Eine ambulante Durchführung des Eingriffs ist nicht möglich.

Grundsätzlich können Sie davon ausgehen, dass der Arzt versuchen wird, die Schnitte, die für den Eingriff zur Bauchdeckenstraffung notwendig werden, so diskret wie möglich zu halten. Das bedeutet, es wird im Normalfall so geschnitten, dass die Narben im Bereich der Scham gehalten werden, sodass auch ein knapp sitzendes Bikini-Unterteil die Narben verschwinden lässt. Da es sich bei der Bauchdeckenstraffung um einen recht umfangreichen Eingriff handelt, sind von Ihnen gut zwei Wochen für die Erholung einzuplanen, bevor Sie wieder arbeits- und gesellschaftsfähig sind. Wenn möglich, sollte die Zeitspanne sogar länger gezogen werden, denn für vier bis sechs Wochen werden Sie ein Mieder tragen müssen, welches Ihren neu modellierten Bauch nach der OP ausformt und stützt.

Die OP-Techniken zur Bauchdeckenstraffung

Wenn Sie eine Bauchdeckenstraffung in Erwägung ziehen, sind es drei unterschiedliche OP-Techniken, die vom Chirurgen zur Anwendung kommen können. Eine endoskopische Bauchdeckenstraffung, eine sogenannte kleine Bauchdeckenstraffung oder auch eine komplette Bauchdeckenstraffung. Im Arztgespräch und nach Befundlage in Ihrem individuellen Fall wird der Arzt mit Ihnen entscheiden, welche Technik sich anbietet oder eher welche Art eingesetzt werden muss, um Ihr Wunschergebnis zu erzielen.

Bei der endoskopischen Bauchdeckenstraffung werden primär die Bauchmuskeln gestrafft. Eine umfangreiche Gewebeentnahme ist nicht notwendig, wenn diese Technik bei der OP zum Einsatz kommt und es sind keine grossflächigen Hautlappen zu entfernen. Durch den minimalen Umfang des Eingriffs wird ein endoskopischer Zugang im Schambereich gelegt, der vollständig unsichtbar bleibt.

Bei der kleinen Bauchdeckenstraffung wird zwar Haut entnommen, das aber in einem wesentlich kleineren Rahmen als bei der kompletten Bauchdeckenstraffung. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Fettschürze nicht so ausgeprägt ist, sodass eine Versetzung des Bauchnabels nicht notwendig wird. Dadurch bleibt auch dieser Schnitt eher unauffällig. Anders als bei der endoskopischen Bauchdeckenstraffung ist hier jedoch nach dem Vernähen der Wunde ein Wundverband nebst Drainage zum Abfliessen zu tragen. Auch der Kompressionsgurt ist nach der kleinen Bauchdeckenstraffung obligatorisch und muss für rund vier Wochen getragen werden, damit das behandelte Gewebe gestützt wird.

Bei der kompletten Bauchdeckenstraffung werden auch Fettschürzen entfernt, die einen grossen Umfang einnehmen. Es ist der umfassendste Eingriff der drei Optionen. Bei dieser Operation wird Fettgewebe wie auch Hautgewebe aus dem Mittelbauch und Unterbauch entnommen. Dafür muss der Chirurg zuerst am Schambereich schneiden, wobei dieser Schnitt durch die Bikinizone verdeckt wird. Über den Schnitt wird die vollständige Bauchhaut bis zum Brustbein vom Untergewebe gelöst. Auch der Bauchnabel wird ausgeschnitten. Ist das geschehen, muss der Chirurg die Muskulatur des Bauches straffen und überschüssiges Fettgewebe wie Haut entfernen. Dazu wird das gelöste Gewebe mit leichtem Zug nach unten straff gezogen und angepasst. Als letzter OP-Schritt ist der Bauchnabel neu zu setzen und danach zu vernähen. Hier wird ebenso eine Drainage gelegt, damit die Sekrete, Wundwasser und das restliche Blut abfliessen können. Nach rund 24 Stunden wechselt der Arzt den Verband und schaut sich an, wie das erste Anheilen verlaufen ist. Dabei wird entschieden, wie lange Sie noch in der Klinik verbleiben müssen. In den kommenden vier Wochen nach der OP ist ein Kompressionsmieder oder ein Kompressionsgurt zu tragen.

Dem Chirurgen ist es auch möglich, diesen Eingriff mit einer vorherigen Fettabsaugung zu kombinieren, um die Menge an überschüssigem Fettgewebe zu reduzieren.

Als Zeiten für die Behandlungen werden für die ersten beiden Varianten der Bauchdeckenstraffung rund 1,5 Stunden OP unter Vollnarkose angesetzt, bei der kompletten Variante bis zu 4 Stunden.

Risiken und Komplikationen bei der Bauchdeckenstraffung

Im Zuge der Massnahme zur Bauchdeckenstraffung wird es sicher zu Schwellungen und leichten Hämatomen im Bauchbereich kommen. Leichte Infektionen und Wundheilungsstörungen sind möglich, aber nicht häufig zu verzeichnen. Ein weiteres Risiko ist bei der kompletten Bauchdeckenstraffung, dass es zu sichtbaren Narben kommen kann. Hier kann es dann sein, dass nachbehandelt wird, um die Narbenbildung zu egalisieren.

Heilungsprozess der Bauchdeckenstraffung

Wichtig ist primär, dass Patienten nach der umfangreichen OP der Bauchdeckenstraffung versuchen, nicht wieder das alte Gewicht zu erreichen. Das wird durch viel Bewegung und eine gesunde Ernährung erreicht. Alle weiteren Massnahmen nach der Bauchdeckenstraffung, wie zum Beispiel das Ziehen der Fäden, werden vom Arzt genau überwacht. Dazu gehört auch das Anlegen des formenden Kompressionsmieders. Eine Auszeit von rund zwei Wochen nach dem Eingriff müssen Sie beruflich und gesellschaftlich zwingend einkalkulieren.

Posted in Behandlungen
23. März 2017

Tattooentfernung – so lassen sich ‚Jugendsünden‘ schnell entfernen

Tattoos gehören heute zum völlig normalen Körperschmuck. Während sie vor Jahren noch einem ganz besonderen Milieu zugerechnet wurden, so sind Tattoos aktuell auch schon in jungen Jahren angesagt und en vogue. Dadurch kann es natürlich dazu kommen, dass sich Menschen wegen der sozialen Akzeptanz der Tätowierung aus einer Spontanlaune ins Tattoo-Studio bewegen. Es wird beispielsweise im Rausch der Verliebtheit der Name des Partners tätowiert, und wenn die Beziehung zerbricht, möchte man dieses Zeichen natürlich auch mit ablegen. Doch anders als ein Ring, der sich einfach abstreifen lässt, ist das Tattoo auf Dauer ausgelegt. In die Haut gestochen. Da hilft dann nur noch die professionelle Tattooentfernung. Haben Sie dieses Problem auch oder ist Ihnen eine Tätowierung nach Jahren ‚peinlich‘, dann sollten Sie über eine Tattooentfernung mittels Lasertechnik nachdenken. Ob sich so ein Tattoo aber mit der Tattooentfernung wirklich komplett entfernen lässt, richtet sich an unterschiedlichen Faktoren aus. Entscheidend dafür, ob die Tattooentfernung ein rückstandsfreier Erfolg wird, sind die Qualität der Farbe beim Tattoo, die Grösse der Tätowierung und auch die Stichtiefe, welche der Tätowierer zum Setzen genutzt hat.

Tattooentfernung – was macht ein Tattoo mit der Haut und wie tief sitzt es in der Haut?

Das normale Tattoo, welches Mittels Tattooentfernung beseitigt werden soll, besteht aus vielen kleinen Farbpigmenten, die mit einer Tätowiermaschine in die Haut gestochen werden. Mit mehr als 10.000 Stichen in der Minute arbeitet hierbei die moderne Tattoo-Technik, um das Bild in die Lederhaut zu stechen. Es wird für das Tattoo die Lederhaut und nicht die oberste Hautschicht gewählt, da das Farbbild ansonsten durch die Hauterneuerung mit der Zeit verschwinden würde. Daraus ergibt sich jedoch für die Tattooentfernung, dass die Beseitigung mit zunehmender Professionalität beim Tätowierer immer schwerer wird. Je tiefer er das Bild in die Lederhaut verbracht hat, desto farbechter ist es nicht nur, sondern es wird auch schwieriger, die Farbpigmente mittels Lasertechnik zu zerstören.

Wieso eine Tattooentfernung vornehmen?

Mittels Tattooentfernung lassen sich nicht nur die Jugendsünden oder Namen von Expartnern entfernen, sondern die Technik wird ebenso dazu genutzt, die sogenannten traumatischen Tätowierungen zu beseitigen. Ein solches traumatisches Tattoo liegt dann vor, wenn zum Beispiel im Rahmen einer Schwarzpulverexplosion Rückstände in die Haut gelangen. Auch kosmetische Tätowierungen – Lidstriche, Augenbrauen, Lippenumrandungen, Brustwarzenkaschierungen – können mit der Tattooentfernung beseitigt werden.

Grundvoraussetzungen für die Tattooentfernung

Ein Patient, der eine wie auch immer gelagerte Tätowierung entfernt sehen will, muss einige Voraussetzungen erfüllen. So ist die Tattooentfernung in der Schwangerschaft oder Stillzeit nicht angeraten. Auch sollte die Haut frei von Infektionen oder Hautkrankheiten sein. Wird die Tattooentfernung vorgenommen, weil sich beim Träger eine Allergie gegen das Farbpigment ausgebildet hat, muss ebenso auf eine Laserbehandlung verzichtet werden. Das Lasern bei einer Farbpigmentallergie würde bedeuten, dass sich der Zustand des Patienten durch das Aufbrechen der Farbpigmente und den Abtransport mittels Stoffwechselsystem nur verschlechtert. In einem solchen Fall muss operiert und die Haut-Verschiebeplastik angewendet werden. Nur so kann die Pigmentbeseitigung im Rahmen der Tattooentfernung garantiert werden.

Tattooentfernung – wie wird sie durchgeführt?

Bei der Tattooentfernung mittels modernster Lasertechnik können unterschiedliche Arten von Lasern zum Einsatz kommen. Dabei richtet sich der Laser an den Farbpigmenten aus, die vom Tätowierer gestochen wurden. Da kaum ein Laser in der Lage ist, Energieimpulse in allen Wellenbereichen (Nanometer-Bereiche) zu produzieren, muss möglicherweise sogar der Laser bei den unterschiedlichen Behandlungsschritten gewechselt werden.
Ein Rubin- oder auch Alexandritlaser kommt dann zum Einsatz, hat der Tätowierer grundsätzlich mit dunklen Farbpigmenten gearbeitet. Bei Rottönen der Farbpigmente greift der Yag-Laser. Als Neuentwicklung auf dem Markt gilt der sogenannte Pikosekunden Laser und ist eine Fortentwicklung des Alexandritlasers. Doch welche Farbe muss mit welchem Wellenbereich behandelt werden? Rote, gelbe und orange Pigmente zerstört der Arzt im Bereich von 532 Nanometer. 755 Nanometer braucht es, um Schwarz-, Blau-, Braun- und Lila-Töne aufzubrechen. Besonders intensive Lila-, Braun- und Schwarz-Tönungen müssen mit 1064 Nanometer angegangen werden.

Zur Tattooentfernung selbst wird der Laser auf den passenden Nanometerbereich eingestellt. Die Haut des Patienten wird gereinigt und bei Bedarf auch enthaart. Um ein Schmerzempfinden abzuschalten, arbeitet man bei der Tattooentfernung mit einem Beruhigungsgel, in welchem ein Lokalanästhetikum enthalten ist. Nun wird der Laser über die Hautbereiche geführt, die tätowiert wurden. Die Behandlungszeit liegt bei rund 20 Minuten, in denen die Pigmentkapseln durch den Lichtimpuls aufgelöst werden. Ist die Tätowierung sehr grossflächig angelegt, muss die Behandlung in Abschnitte unterteilt werden. Hierbei wird darauf geachtet, dass zwischen jeder Behandlung rund vier bis sechs Wochen vergehen. Diese Zeit ist notwendig, damit sich die Haut, die durch den Lasereinsatz gereizt wird, regenerieren kann.

Darüber hinaus gilt: je professioneller der Tätowierer gearbeitet hat, desto mehr Behandlungen sind im Rahmen der Tattooentfernung notwendig, die Farbpigmente zu zerbrechen, die über das Stoffwechselsystem und die Lymphen aus dem Körper geleitet werden.

Risiken einer Tattooentfernung

Eine Behandlung mit der modernen Lasertechnik zur Tattooentfernung ist eine sogenannte Wundbehandlung. Es kann aus diesem Grund möglich sein, dass sich sehr feine Narben auf der Haut zeigen, die aber später so gut wie vollständig verblassen. Das greift besonders dann, wenn der Patient schnell zur Narbenbildung bei kleinsten Verletzungen neigt. Auch Hautrötungen und kleinere Schwellungen sind nach der Tattooentfernung möglich, die aber auch von selbst verschwinden. Im Zuge der Tattooentfernung kommt es zudem zu einem vermehrten Juckreiz im Behandlungsbereich. Hier gilt: nicht kratzen, sondern nur kühlen. Wer kratzt, der riskiert Narben wie auch Entzündungen der Wunde. Einige Patienten beobachten auch die Bildung von weissen Flecken nach einer Tattoobehandlung. Auch das ist völlig normal, denn in den aufgebrochenen Pigmentkapseln bildet sich Wundwasser, das weiss durch die Haut schimmert kann. Diese Wasseransammlung verschwindet später von selbst wieder. Farbunterschiede beim Tattoo sind ebenso normal, denn nicht jedes Pigment baut sich gleich schnell und identisch ab.

Der Heilungsprozess der Tattooentfernung

Wenn Sie sich als Patient einer Tattooentfernung unterziehen, werden Sie schon nach dem ersten Behandlungszyklus das Ergebnis wahrnehmen können. Das Tattoo verblasst merklich. Nach der Behandlung wird ein Verband aufgelegt, der Bakterien von der Wunde fernhalten soll. Zusätzlich sollte während der Heilungsphase mit kühlenden Cremes oder Kühl-Pads gearbeitet werden, welche die Haut entspannen.
Arbeitsfähig ist der Patient theoretisch umgehend nach der Behandlung, wenn auch nur bedingt gesellschaftsfähig. Das gilt besonders dann, wenn die Tattooentfernung im deutlich sichtbaren Bereich – zum Beispiel im Gesicht beim Permanent-Make-up – angewandt wird. Auf Sport nach der Behandlung sollte für einen Monat verzichtet werden. Das gilt auch für Sonnenbäder, Solarien oder Saunagänge. In den ersten sechs Monaten nach der Tattooentfernung ist darauf zu achten, die empfindliche Haut mit Sonnencreme zu schützen, die einen hohen Lichtschutzfaktor hat.

Posted in Behandlungen
23. März 2017

Hyperhidrose – wenn der Körper zu viel an Schweiss produziert

Unter der Hyperhidrose versteht die Medizin, dass der natürliche Vorgang des Schwitzens und der Schweissproduktion extrem ausgeprägt ist. Das Schwitzen ist eine völlig normale Reaktion des Körpers auf Wärme, wie auch bei Angst, Aufregung und ähnlich emotionalen Situationen. Dabei ist die Schweissproduktion ein Sicherheitsmechanismus des menschlichen Körpers. Droht der Körper zu überhitzen, schwitzen wir und regulieren darüber unsere Körpertemperatur nach unten. Ist die Schweissproduktion jedoch im Übermass ausgeprägt und produziert der Körper weit mehr an Schweiss, als für die Abkühlung notwendig ist, spricht die Medizin von einer Hyperhidrose. Und da jeder Mensch im Laufe seines Lebens sicherlich den einen oder anderen Schweissausbruch erlebt hat, lässt es sich ermessen, wie unangenehm es Menschen ist, die dauerhaft unter Hyperhidrose leiden.
Die Hyperhidrose manifestiert sich an den normalen Stellen, an denen Schweiss auftritt: an den Händen, den Füssen, den Achseln wie auch im Genitalbereich. Durch das Wissen um die eigene Problematik sind Patienten mit Hyperhidrose nicht selten gehemmt, wenn es um den Umgang mit Dritten geht. Es droht im Extremfall sogar die soziale Isolation, wenn die Angst vor Körpergeruch, der durch die Hyperhidrose entsteht, überwiegt. Doch auch für Menschen, die unter den Schweissattacken bei Hyperhidrose leiden, hält die plastische und ästhetische Chirurgie Lösungen bereit.

Wie macht sich Hyperhidrose bemerkbar und wodurch entsteht sie?

Die Frage danach, wie sich die Hyperhidrose beim Betroffenen zeigt, lässt sich einfach und schnell beantworten: in der Schweissmenge, die der Körper produziert. Schwitzt ein gesunder Mensch, so entsteht über den Tag verteilt eine Schweissmenge von maximal 200 Millilitern. Immer voraussetzend, es wird kein Sport getrieben. Bei der Hyperhidrose schwitzt der betroffene Patient 100 Milliliter aus – allerdings in weniger als fünf Minuten.

Die Medizin ist sich recht sicher, dass es primär genetische Faktoren sind, welche die Hyperhidrose schon in jungen Jahren auslösen. Tritt die Krankheit erst spät auf, gilt sie als Begleiterscheinung von bestimmten Medikationen sowie Erkrankungsbildern. Gleich bleibt unter dem Strich bei allen Varianten die unverhältnismässig riesige Menge an Schweiss, die binnen kurzer Zeit produziert wird.

Da den von der Hyperhidrose Betroffenen die Isolation droht, sie sich immer mehr zurückziehen oder Situationen meiden, in denen sie mit anderen Menschen in direkten Kontakt kommen, ist die Behandlung von grosser Wichtigkeit. Eine Behandlungsmöglichkeit der Krankheit ist die Entfernung der betroffenen Schweissdrüsen oder eine wiederkehrende Behandlung mit Botox. Beide Methoden stehen dafür, dass die Hyperhidrose damit vollkommen ausgeschaltet werden kann. Und die Behandlung ist von grösstem Wert. Betroffene berichten davon, dass sie förmlich ein neues Leben leben konnten.

Wie lässt sich eine Hyperhidrose wirkungsvoll behandeln?

Im Bereich der Behandlung von Hyperhidrose haben sich zwei Methoden etabliert: die Behandlung mit Botox als non-invasive Behandlungstechnik und das operative Entfernen der Schweissdrüsen mittels Absaugtechnik. Beim der Injektion mit dem Nervengift Botox wird das Weiterleiten von Acetylcholin, einem Botenstoff für die Produktion von Schweiss in den Schweissdrüsen, unterbunden. Das Verfahren wirkt, muss aber immer wiederholt werden, wenn die Wirkung des Botox nachlässt. Bei der operativen Entfernung der Schweissdrüsen wird das betroffene Drüsengewebe abgesaugt. Hierbei handelt es sich um eine dauerhafte Variante, bei der keine Nachbehandlungen in Form weiterer Injektionen notwendig werden. Nur ist eine Operation selbstverständlich mit einem höheren Risiko wie auch einem höheren Aufwand verbunden.

Absaugen der Schweissdrüsen oder Injektionen mit Botox bei der Hyperhidrose?

Wie immer, wenn eine invasive sowie eine non-invasive Lösungsmöglichkeit angeboten werden, steht der Patient vor einer weitreichenden Entscheidung. Doch manchmal hilft, wie bei der Hyperhidrose, das Körperteil, an welchem der Patient übermässig schwitzt. Treten die Schweissattacken an den Händen, den Füssen oder im Genitalbereich auf, ist nur eine Behandlung mit Botox möglich. Nur wenn der Patient massiv unter den Armen schwitzt, ist bei der Hyperhidrose die invasive Methode umsetzbar. Die operative Entfernung der Schweissdrüsen steht für den grössten Erfolg bei der Behandlung, wenn es um die Achselhöhlen geht. Drüsen, die entfernt wurden, können keinen Schweiss mehr produzieren. Eine simple Gleichung. Und wer Angst vor einem operativen Eingriff hat oder auch bei der lokalen Anästhesie Bedenken hat, die bei der operativen Entfernung der Schweissdrüsen mittels Absaugung Anwendung findet, dem kann Botox gute Dienste leisten. Nur muss Klarheit darüber bestehen, dass alle vier bis sieben Monate die Behandlung wiederholt werden muss – auch wenn die Chance besteht, dass der wiederholte Botox-Einsatz die Hyperhidrose komplett unterdrückt.

Botox gegen die Hyperhidrose

Vom Arzt werden für die Botoxbehandlung zuerst die passenden Schweissdrüsen lokalisiert. Sind die gefunden, werden Kleinstmengen an Botox in den Bereich der Achseln, der Füsse oder der Hände injiziert, um so die Hyperhidrose zu kontrollieren. Da der Achselbereich sehr empfindlich ist, empfiehlt sich hier der Einsatz einer Betäubungscreme. Binnen weniger Minuten ist der non-invasive Eingriff erledigt und der Patient kann die Praxis verlassen. Da Botox seine Wirkung schnell entfaltet, ist die Hyperhidrose umgehend ‚abgeschaltet‘.

Die Absaugung der Schweissdrüsen bei Hyperhidrose

Auch bei der Absaugung von Schweissdrüsen muss der Chirurg oder Dermatologe vorher lokalisieren, wo liegt das Drüsengewebe. Mit der Tumeszenzlokalanästhesie, die auch bei der Liposuction eingesetzt wird, werden die Drüsen abgesaugt. Dazu werden versteckt kleinste Schnitte im Achselbereich gesetzt und eine Kanüle eingeführt. Da die Schweissdrüsen in der Lederhaut sowie dem Fettgewebe der Unterhaut liegen, ist das Ansaugen recht unkompliziert. Die Kleinstzugänge werden mit wenigen Stichen vernäht und es wird im Regelfall selbst auflösender Faden benutzt. Dadurch entfällt das Fädenziehen.

Risiken bei der Behandlung von Hyperhidrose

Die Botoxbehandlung der Hyperhidrose ist nicht mit Risiken verbunden, da das Mittel seit Jahren im ständigen Einsatz ist und die Medizin die Wirkungsweise genau einschätzen kann. Das Absaugen der Schweissdrüsen ist mit dem Risiko von Blutungen, Schwellungen und leichten Schmerzen verbunden. Durch die Lokalanästhesie entfällt das Narkoserisiko.

Nachbehandlung der Hyperhidrose Behandlung

Wird mit Botox gegen die Hyperhidrose vorgegangen, ist der Patient umgehend arbeits- und gesellschaftsfähig. Selbst wenn der Körper auf das Botox reagieren würde, so wird der Stoff nach einigen Wochen immer weiter abgebaut.

Auch das Absaugen der Schweissdrüsen erfordert keine weitreichenden Nachbehandlungen. Für eine Woche ist eine Kompressionsweste zu tragen. Doch selbst mit der kann umgehend in einem normalen Rahmen Sport getrieben werden, sofern die Muskeln im Oberkörper nicht über Gebühr – zum Beispiel beim Gewichtheben – beansprucht werden. Die Patienten sind also nach dem Eingriff nur wenig eingeschränkt und müssen keinen langen Urlaub für die Behandlung einplanen.

Posted in Behandlungen
23. März 2017

Eine Liposuction verhilft Ihnen zu einem flachen Bauch und einem knackigen Gesäss

Welche Frau träumt nicht davon, einen knackigen Po, schlanke, glatte Oberschenkel, schmale Hüften und einen flachen Bauch zu haben? Diese Problemzonen fallen grundsätzlich zuerst – neben dem Busen – wenn Frauen die Stellen ihres Körpers definieren sollen, mit denen sie sich unzufrieden zeigen. Um diesen Wunschzustand zu erzielen, sind Frauen nicht selten bereit, sehr viele Dinge auf sich zu nehmen. Cremes, Salben, Ernährungsumstellungen, knallharte Diäten, die an die Substanz gehen und viele sportliche Aktivitäten. Doch nicht selten versagen diese Wege ihren Dienst auf dem Weg zum Traumkörper. Wieso ist das der Fall? Manche Problembereiche sind schlicht keine Frage von falscher Ernährung, zu wenig Sport oder zu wenig an Bewegung, sondern sie sind in den Genen verankert. Und eine genetische Veranlagung, welche darüber entscheidet, wo sich Fettdepots ausbilden, kann keine Diät, kein Sport und kein noch so gutes Ernährungsprogramm wirkungsvoll bekämpfen. Da hilft am Ende nur noch, dass Sie den Problemzonen mit der Liposuction zu Leibe rücken. Die Liposuction hilft Ihnen gezielt dabei, die ‚ungerechte Verteilung‘ von Körperfett gezielt und effizient zu beseitigen. Eine Liposuction, die Fettabsaugung, hilft Ihnen dabei, auch ohne grosses Trainingsprogramm Ihren Körper wunschgemäss zu konturieren. Doch Vorsicht: die Liposuction ist kein reiner Ersatz fürs Abnehmen bei einer starken Adipositas, sondern wirkt nur dann, wenn das Fett am ansonsten schlanken Körper hartnäckig in den genetisch vorbestimmten Problemzonen angesammelt wird.

Wann hilft eine Liposuction und aus welchem Grund wird sie durchgeführt?

Jede Frau, die sich von der Liposuction den schnellen Weg zur absoluten Traumfigur verspricht, sollte sich verdeutlichen, bevor sie sich zur Behandlung entschliesst, dass die Liposuction Behandlung kein Ersatz für die Gewichtsreduktion darstellt. Die Liposuction hilft dabei, dem Körper eine symmetrische Kontur zu verleihen, greifen Diäten und sportliche Aktivitäten bei der Beseitigung von Problemzonen ins Leere. Die Liposuction als Fettabsaugung ist die optimale Möglichkeit, gegen Verteilungsstörungen bei den Fettpolstern vorzugehen. Eine Fettverteilungsstörung (Lipödem) liegt zum Beispiel dann vor, wenn eine durch die Bank schlanke Person nur an bestimmten Zonen dazu neigt, Fett anzusammeln. Darüber hinaus hilft eine Liposuction ebenso dabei Fettdepots am Gesäss, an den Oberschenkeln, am Unterbauch wie auch am Oberbauch (Fettschürzen) und Reiterhosen zu bekämpfen. Doch auch die hartnäckigen Fettansammlungen, die sich gerne an den Armen ablagern, ab den Waden auftreten oder sich an den Hüften breitmachen, entfernt eine Liposuction wirkungsvoll.

Sind dies Problemzonen, die gerne bei Frauen auftreten, wenden jedoch auch Männer eine Liposuction an – und zwar bei der sogenannten Gynäkomastie. Darunter versteht die Medizin, dass sich beim Mann eine Brust bildet. Diese Störung tritt vermehrt bei Männern in fortgeschrittenem Alter auf, wo die Masse an Brustmuskeln nicht mehr dazu geeignet ist, das Bindegewebe zu kontrollieren. Doch auch beim Mann ist die Liposuction kein Weg, gegen eine Adipositas oder zum Beispiel einen unerwünschten Bierbauch vorzugehen. Beim Bier- oder Trommelbauch liegen die Fette tief im Untergewebe und sind dort mit den Kanülen zur Liposuction nicht erreichbar.

Wie geht eine Liposuction vonstatten und welche Techniken werden angewandt

Im Regelfall wird die Liposuction ambulant unter örtlicher Betäubung durchgeführt und dauert circa 2 Stunden. Im Rahmen der Vorgespräche mit dem Arzt findet der ausgiebige Gesundheitscheck statt, um OP-Risiken niedrig zu halten.

Über mikrofeine Kanülen wird der Facharzt das Fett aus den vorher markierten und angezeichneten Zonen entfernen. Dafür werden die Kanülen an unauffälligen Stellen in den Körper eingeführt, wodurch sich die Narbenbildung vollkommen unauffällig gestaltet. Mittels Vibrationsverfahren oder unter Einspülung von Flüssigkeiten, die das Fettgewebe vom Bindegewebe lösen sollen, werden bis zu 2,5 Liter an Fett aus den Problemzonen abgesaugt.

Für die Liposuction wird häufig auf eine Kombination aus Tumeszenzlokalanästhesie, bei der eine mit einem Lokalanästhetikum angereicherte Flüssigkeit in den Körper eingeleitet wird und Vibrationstechnik gewählt. Der Vorteil dieser Form der Liposuction liegt darin, dass der Arzt die abzusaugenden Fettdepots nicht mehr manuell lösen muss, sondern das perfekte Zusammenspiel aus Flüssigkeit und Vibration die Fettzellen aufbricht. Waren bei der manuellen Variante der Liposuction Gewebeverletzung an der Tagesordnung und kam es häufiger zu Verletzungen von Gefässen und Nervenbahnen, so ist die moderne Methodik absolut schonend für den Patienten. Und auch für den Chirurgen wird der Vorgang der Liposuction wesentlich vereinfacht.

Bei der Liposuction mittels Bodyjet Technik wird nur auf der Basis von Flüssigkeit gearbeitet. Ein mikrofeiner Wasserstrahl, der über die Kanüle in den Körper gebracht wird, schwemmt die unerwünschten Fettzellen unter hohem Druck aus dem Körperbereich, an dem sie unerwünscht sind. Auch hierbei entfallen während einer Liposuction die genannten Risiken, die bei der manuellen Variante häufiger auftraten. Die Gefahr, dass es nach einer Liposuction zur Thrombose kommt, Embolien auftreten oder Infektionen zu beklagen sind, wurden durch diese neuartigen Verfahren gegen Null reduziert, wenn keine entsprechenden Vorerkrankungen diagnostiziert wurden.

Risiken und mögliche Komplikationen bei einer Liposuction

Wie bei jedem Eingriff ist es auch bei der Liposuction von grösster Wichtigkeit, dass höchste Standards an Hygiene und Keimfreiheit in den Behandlungsräumen vorherrschen. Alle weiteren Problembereiche im Zuge der Operation, die als minimal-invasiver Eingriff gilt, wurden durch die geänderten und modernisierten Verfahren sowie den hohen technischen Standard ausgeschaltet. Natürlich kann es zu Hämatomen kommen, leichte Schwellungen auftreten und leichte bis mittlere Schmerzen nach der OP aufkommen, die mit einem Muskelkater vergleichbar sind. Aber all diese Begleiterscheinungen klingen binnen weniger Tage von selbst wieder ab.

Heilungsprozess nach der Liposuction und wann sieht der Patient Ergebnisse?

Das Gute an der modernen Technik der Liposuction ist, dass der Eingriff durch die Bank ambulant durchgeführt werden kann. Als maximale Zeit, die Sie in der Klinik bleiben müssten, wenn Sie sich für eine Liposuction entscheiden, gilt eine Nacht. Im Nachgang zum Eingriff wird der Arzt den Behandlungsfortschritt kontrollieren und nach maximal drei Tagen sind Sie wieder voll einsatzfähig, was das gesellschaftliche Leben wie auch den Arbeitsprozess angeht. Auf Sport sollten Sie für rund zwei Wochen nach der Behandlung verzichten.

Nach dem Eingriff ist für rund zwei Wochen ein formendes Kompressionsmieder zu tragen, durch das der Heilungsprozess des betroffenen Gewebebereiches unterstützen soll. Wenn Sie die Behandlung absolviert haben, sollten Sie nicht damit rechnen, umgehende Ergebnisse zu sehen. Das erste Ergebnis wird sich nach zwei Wochen an Ihnen zeigen
und das Endergebnis der Fettabsaugung wird nach drei bis sechs Monaten sichtbar. Das wäre auch der Zeitpunkt, an dem eine Zweitbehandlung möglich wäre, um eine weitere Menge an Fett per Liposuction zu entnehmen.
Das Ergebnis der Liposuction gilt als dauerhaft, wenn Sie über die passende und bewusste Ernährung den Fettpolstern vorbeugen – gesundes Essen, viel Bewegung.

Posted in Behandlungen
23. März 2017

Penisvergrösserung – ein Eingriff, der kein Tabu mehr darstellt

Der grosse Penis steht als Synonym für Potenz, Zeugungs- und Manneskraft. Und das nicht nur bei Männern, sondern auch was den Träger angeht bei nicht geringen Teilen der Frauenwelt. Darum hat sich seit Urzeiten beim Mann der Wunsch manifestiert, selbst einen grossen Penis zu haben. Wie Befragungen unter Männern ergeben haben, ziehen nicht wenige Männer eine Penisvergrösserung in Betracht oder sind potenzielle Kandidaten für die Vergrösserung ihres besten Stückes. Mehr als 50 Prozent aller männlichen Befragten sind Umfragen zufolge unzufrieden mit ihrem Penis. Dabei wird der eigene Penis in der Regel als zu kurz, zu dünn oder als eine Mischung aus beiden Faktoren angesehen. Und das nicht erst seit dem Aufkommen freizügiger Selfies im Internet, wie die Geschichte der Penisvergrösserung beredt erzählt. So war es zu Beginn des 20. Jahrhunderts en vogue, Flüssigwachs in das beste Stück zu injizieren. Dass diese Eingriffe im Normalfall mit gravierenden Begleiterscheinungen bis hin zum Penisverlust einhergingen, ist sicher nachvollziehbar. Später ging man dazu über, die Penisvergrösserung mittels Injektionen von Eigenfett oder Silikonen vorzunehmen. Doch auch diese Prozeduren hatten nicht die gewünschte Standzeit und Haltbarkeit. Doch exakt das ist es ja, auf was eine Penisvergrösserung abzielen soll oder sollte. Die permanente Vergrösserung des Penis, die auch optischen und funktionalen Ansprüchen von Mann und Frau vollends genügt. Und diesen Effekt bringt die Penisvergrösserung mittels Implantat mit sich.

Warum ist eine Penisvergrösserung gewünscht?

Nur der Mensch, der mit seinem Körper wirklich selbst zufrieden ist, wird auch im Umgang mit anderen Menschen als Sexualpartnern ein selbstbewusstes Auftreten zeigen. Und davon hängt zu nicht geringem Mass auch die Zufriedenheit in sexueller Hinsicht ab. Jemand, der von Selbstzweifeln über seine Penislänge oder Penisdicke geplagt wird, kann im Grunde kein befriedigendes Sexualleben haben, da sich der Sexfaktor zu grossen Teilen im Kopf abspielt. Ist dort eine Barriere aus Selbstzweifeln vorhanden, wird der Zweifelnde das auch immer an die Partnerin oder den gleichgeschlechtlichen Partner transportieren.
Darum ist in den Zeiten, in denen die Brustvergrösserung gesellschaftlich vollkommen enttabuisiert und in der Gesellschaftsmitte angekommen ist, auch die Penisvergrösserung kein Tabuthema mehr. So reiht sich eine Penisvergrösserung im Grund in das Fettabsaugen, Zahnstandkorrekturen oder auch der Korrektur von Schamlippen nahtlos ein. Mehr und mehr potenziell interessierte Männer gehen das Thema der operativen Penisvergrösserung für sich selbst an, wenn sie zum Beispiel bemerken, dass alle angebotenen Mittelchen keine wirkliche Wirkung zeigen. Ausser dem Leeren des Geldbeutels.

Die operative Penisvergrösserung mittels Implantat steht für ein dauerhaftes Ergebnis, welches die Funktionalität des Penis nicht negativ beeinträchtigt. Und die Penisvergrösserung mit Implantaten sorgt dafür, dass nicht nur der Penis, sondern auch das Selbstbewusstsein gleich mit wächst. Die sehr sichere und effiziente Vergrösserung des Penis bringt dem Patienten sofort sicht- und fühlbare Ergebnisse.

Wie wird die Penisvergrösserung mit einem Implantat durchgeführt?

Die Penisvergrösserung mittels Implantat steht für eine Lösung, die sich auf beide Problembereiche konzentriert und Mängel beseitigt: der Penis wird länger und dicker. Umfang und Länge nehmen durch den Implantateinsatz zu. Dabei sind die Penisimplantate auf einer Silikonbasis wie eine Art Schiene konzipiert. Der Penis wird bei dieser Penisvergrösserung quasi ummantelt oder eingehüllt, was eine Verdickung und Streckung in der Länge bedeutet. Da das Grundmaterial bereits weltweit in der Implantattechnik verarbeitet wird, ist die medizinische Unbedenklichkeit absolut gegeben. Die gezielte Forschung in der Absicht eine effiziente Penisvergrösserung von Dauer durchführen zu können, hat hier Früchte getragen.

Der Eingriff selbst dauert rund eine Stunde. Die OP erfolgt unter örtlicher Betäubung oder auf Wunsch auch im sogenannten Dämmerschlaf, einer sanften Variante der Vollnarkose. Der Chirurg setzt einen kleinen Zugangsschnitt am Schambein, über den die Silikonschiene bei der Penisvergrösserung unter der Haut in den Penis eingeführt wird. Der Vorgang ist problemlos möglich, da die Haut des Penis nicht mit dem Untergewebe verbunden ist. Somit liegt das Implantat zwischen der losen Oberhaut und den Schwellkörpern im Penisinneren. Mit dem Einbringen des Implantats bei der Penisvergrösserung ist absolut kein Empfindungsverlust für den Mann verbunden, da die empfindlichen Nerven nur in der Hautschicht liegen, nicht aber im Penisinneren selbst. Das Penisinnere hat hinsichtlich der Stimulation, die zum männlichen Orgasmus und zur Ejakulation führt, keinerlei Bedeutung. Somit bleibt auch die Zeugungsfähigkeit in vollem Umfang erhalten. Auch Partnerinnen oder Partner werden das Implantat weder sehen, noch fühlen. Dadurch bleiben eventuelle Nachfragen mit peinlichem Charakter erspart.

Männer, die sich einer Penisvergrösserung mittels Implantat unterzogen haben, berichten von lustvolleren und befriedigenderen Sexualerlebnissen, als es vor der Operation der Fall war. Sogar vom Rückgang eines anderen Problembereichs, der vorzeitigen Ejakulation, wird nach der Penisvergrösserung berichtet und das die Dauer des Geschlechtsaktes sich positiv nach oben verändert hat. Das wird, so sind sich Ärzte einig, mit dem gesteigerten Selbstbewusstsein der Patienten zusammenhängen. Das Ergebnis der Vergrösserung mit einem Implantat ist grundsätzlich schon während des Eingriffs vom Patienten zu spüren, wenn er nur örtlich sediert ist. Der Penis nimmt bei diesem Verfahren mit Implantat sofort an Dicke wie auch Länge zu. Sobald das Implantat, welches es in unterschiedlichen Wunschgrössen gibt, eingesetzt ist, wird der kleine Zugang mittels feinster Nadeltechnik verschlossen. So ist er auch von Partnern nicht mehr zu erkennen, selbst wenn der Implantatträger sich einer Intimrasur unterzieht.

Wie macht sich das OP-Ergebnis der Penisvergrösserung sichtbar?

Zuerst einmal wird sich die Vergrösserung auf den Penis im nicht erigierten Zustand beziehen. Erst wenn sich die Haut entsprechend gedehnt hat – was nach drei bis sechs Monaten der Fall ist – erreicht der Penis auch im erigierten Zustand sein Endstadium. Bei dieser OP bietet es sich darum an, den Penis schrittweise zu vergrössern. So wird die Haut sanft und ruckartig gedehnt.

Risiken der Penisvergrösserung

Da für diesen Eingriff zur Penisvergrösserung nur ein minimal kleiner Schnitt gesetzt werden muss, sind die Risiken entsprechend minimal gehalten. Das Schmerzverhalten, welches von Patienten berichtet wird, ist auf einem Level angesiedelt, der sich mit leichten Schmerzmitteln, die rezeptfrei in jeder Apotheke verkauft werden, bekämpfen lässt. Probleme beim Urinieren treten erfahrungsgemäss nicht auf. Es kann nach der OP zu leichteren Schwellungen und kleinen Hämatomen (den blauen Flecken) kommen, die durch das Einführen des Silikon-Implantats verursacht werden. Alle Begleiterscheinungen der Penisvergrösserung – ausser die neue Manneskraft – verschwinden nach maximal 14 Tagen von selbst wieder.

Heilungsprozess der Penisvergrösserung

Nach der OP wird dem Patienten eine sogenannte Drainage gelegt, welche Wundwasser abfliessen lässt. Nach drei Tagen wird dieser Ausgang gezogen und der Patient ist entlassen. Ein Klinikaufenthalt ist nicht notwendig. Arbeitsfähigkeit ergibt sich nach rund einer Woche wieder. Da es sich bei der Penisvergrösserung um einen Eingriff auf freiwilliger Basis handelt, wird keine Krankschreibung erfolgen, es muss also Urlaub genommen werden. Gesellschaftsfähig ist der Patient nach drei T
agen, wenn die Drainage entfernt wurde. Mit dem Sport sollten Sie sich, wenn Sie einen solchen Eingriff planen, für rund drei Monate zurücknehmen, damit keine Nähte aufplatzen und der Einheilungsprozess abgeschlossen werden kann.

Posted in Behandlungen
23. März 2017

Gynäkomastie, die Männerbrust – warum vergrössert sich die Brustdrüse beim Mann?

Unter der Gynäkomastie versteht die Medizin eine krankhafte Vergrösserung der Brustdrüse beim Mann. Die sogenannte Männerbrust stellt für die Betroffenen eine massive Beeinträchtigung dar. Wenn Männern eine nahezu weibliche Brust wächst, wächst umgehend auch das Gefühl von Scham und von Unmännlichkeit. Ist es für Männer normal, sich im Schwimmbad oder in der Sauna mit nacktem Oberkörper zu zeigen, so sind hier von der Gynäkomastie betroffene Männer oftmals mehr als gehemmt. Sie möchten nicht, dass die Umwelt sieht, dass ihr Oberkörper im Brustbereich ansatzweise weiblich ausgebildet ist. Darum werden derartige Orte, an denen sich Männer entkleiden müssen, weiträumig gemieden. Männer, die unter der Gynäkomastie leiden, ziehen sich vom Sport zurück, wenn sie sich in einer gemeinsamen Umkleidekabine umziehen müssten, um so dem Spott der Geschlechtsgenossen zu entgehen. Auch enge Kleidung, die das Brustwachstum bei der Gynäkomastie ans Tageslicht bringen würde, wird gemieden. In der Folge der Gynäkomastie versuchen Betroffene vielfach, durch exzessive Diäten oder bei sportlichen Übungen zum Muskelaufbau im Oberkörper- und Brustbereich diese Männerbrust selbst zu therapieren. Doch je nachdem, welche Ursachen die Gynäkomastie hat, werden diese Selbsttherapieversuche scheitern und scheitern müssen, da die Ursachen der Gynäkomastie sehr vielschichtig aufgestellt sind. Als Ursache der Männerbrust gelten der (altersbedingte) Mangel an männlichen Hormonen, Adipositas, Nebenwirkungen bestimmter Medikamente, Erschlaffen der Brustmuskulatur wie auch des Bindegewebes und chronische Erkrankungen, die sich durch das Ausbilden der Brust zeigen. Dabei könnte die Antwort auf die Gynäkomastie so einfach sein, denn es gibt geeignete Behandlungsformen, mit denen sich die Männerbrust minimal-invasiv entfernen lässt.

Wie entsteht die Gynäkomastie und was lässt sich dagegen tun?

Als Primärgrund, warum sich beim Mann die Gynäkomastie, die sogenannte Männerbrust zeigt, gilt fälschlicherweise immer noch die Adipositas, in deren Folge sich die Brust beim Mann manifestiert. Als magische Grenze beim BMI (Body Mass Index) gilt die Zahl 30, ab der das Risiko massiv ansteigt, dass sich nicht nur im Bauch, an den Hüften oder anderen Körperstellen das Fett sammelt, sondern auch im Brustsektor. Dabei ist die Gynäkomastie medizinisch als sogenannte ‚Pseudo-Gynäkomastie‘ bekannt, da es sich bei der Brustbildung im Zuge der Adipositas nicht um ein Krankheitsbild handelt. Wer unter der Pseudo-Variante der Gynäkomastie leidet, der muss zuerst die Ursachen, das Übergewicht, bekämpfen und wird feststellen, dass sich die Fetteinlagerung am Oberkörper zurückbildet. Doch wenn alle Massnahmen ins Leere greifen, liegt mit grosser Wahrscheinlichkeit eine echte Gynäkomastie vor.

Eine echte Gynäkomastie liegt dann vor, wenn der Arzt eine physiologische oder pathologische Gynäkomastie diagnostiziert. Bei der physiologischen Gynäkomastie lassen sich Neugeborenengynäkomastie, Pubertätsgynäkomastie und Altersgynäkomastie unterscheiden. Ist die Ausbildung bei Neugeborenen und Pubertierenden recht normal, so wird sie im Alter als störend und behandlungsbedürftig angesehen. Diese Form der Gynäkomastie basiert darauf, dass der Körper im Alter mehr Fettgewebe aufbaut, während gleichzeitig der Testosterongehalt abnimmt. Der Körper wird weiblicher ausgeformt.

In Zahlen sind rund zwei Drittel aller Jugendlichen in der Pubertät von der Gynäkomastie betroffen. Das liegt daran, dass sich der Aufbau der Sexualhormone erst ausleveln muss und auch der männliche Körper auf Änderungen im Hormonhaushalt sehr sensibel reagiert. Im Normalfall bildet sich aber diese Form der Gynäkomastie von selbst zurück, wenn das Ende der Pubertät erreicht wird.
Bei erwachsenen Männern leiden noch rund 35 Prozent unter einer Männerbrust, da die Möglichkeiten der Therapie weitgehend unbekannt sind. Mögliche Behandlungsansätze sind die Hormontherapie sowie der minimal-invasive operative Eingriff, bei dem quasi eine Brustverkleinerung vorgenommen wird, wie es die Medizin von weiblichen Patienten kennt.

So verläuft eine Behandlung wegen Gynäkomastie

Im obligatorischen Vorgespräch mit dem Arzt macht sich der Chirurg ein umfassendes Bild vom Ist-Zustand der Veränderung beim Brustdrüsengewebe. Auch mögliche Vorerkrankungen und Medikationen werden erörtert, um das OP-Risiko möglichst gering zu halten. Daran richtet sich die Vorgehensweise der Behandlung der Gynäkomastie aus. Stellt der Arzt eine Vermehrung des Drüsengewebes fest, wird in der Regel über einen Zugang das Gewebe entfernt. Basiert die Männerbrust auf einer Zunahme an Fettgewebe, bietet sich auch die Liposuction, die Fettabsaugung an. In der Regel indiziert die Behandlung der Gynäkomastie eine Vollnarkose. Darauf verzichtet wird in den Fällen, wo der Befund eher überschaubar gehalten ist und keine umfangreiche OP durchgeführt werden muss. Zwischen 90 und 120 Minuten werden für den Eingriff vom Arzt veranschlagt, verläuft die OP ohne Probleme.

Ist beim operativen Eingriff Gewebe zu entfernen, wird der Chirurg mittels Schnittführung versuchen, das Narbenaufkommen so gering wie möglich zu halten. Dabei wird ebenso berücksichtigt, dass keine Nerven verletzt werden, wodurch die Sensibilität der männlichen Brustwarze negativ beeinflusst würde. Geschnitten wird in der Regel am unteren Brustdrüsenrand, um eine Liposuction vorzunehmen. Das Fettabsaugen führt im Normalfall dazu, dass sich das Gewebe gleichzeitig strafft, wodurch die Bruststraffung beim Mann häufiger verzichtbar wird. Auch der Zugang über den Bereich der Achselhöhle ist umsetzbar, wodurch die Narbenausbildung sehr moderat und unsichtbar gehalten wird.

Bei wem und wann kann eine Behandlung der Gynäkomastie vorgenommen werden?

Jeder Mann, der unter der Ausbildung der Männerbrust durch die Gynäkomastie leidet, kann und sollte sich über Behandlungsmassnahmen informieren, bevor die Erkrankung und das Entstehen der Brust zu psychischen Problemen auswachsen. Kontraindikationen gibt es recht wenige und diese liegen zum Beispiel im Bereich von Vorerkrankungen oder Medikamentenunverträglichkeiten, die zur Narkose notwendig sind. Die OP kann grundsätzlich in jedem Alter durchgeführt werden. Es empfiehlt sich jedoch zu warten, bis die Wachstumsphase bei jungen Patienten abgeschlossen ist. Hierbei ist regelmässig zu entscheiden, was schwerer wiegt: eventuell vorhandene OP-Risiken, die nie ganz auszuschliessen sind oder der psychische Leidensdruck, der durch eine Gynäkomastie beim Mann entsteht.

Risiken und mögliche Komplikationen bei einer Behandlung der Gynäkomastie

Kein invasiver Eingriff in den Körper ist vollkommen risikolos umsetzbar. Das gilt auch für die kosmetische Grössenveränderung bei der Männerbrust, wobei hier die Wahrscheinlichkeit schwerer Komplikationen minimal ist und die Risiken sich überschaubar halten. Beim Fettabsaugen kann es zu Verletzungen von Gewebe oder Nervenbahnen kommen, die Sensibilität von Brustwarzen kann irreversibel zerstört werden. Das grösste Risiko besteht im Auftreten von Narben, die aber zum Beispiel bei einem Zugang über die Achsel gut kaschierbar sind.

Wie verläuft der Heilungsprozess bei einer Gynäkomastie Behandlung?

Der Eingriff wegen einer Gynäkomastie wird in der Regel ambulant durchgeführt und erfordert keine gross angelegte Nachbehandlung. Die Fäden sind meist selbstauflösend und es ist kein Fädenziehen erforderlich. Die Arbeits- und Gesellschaftsfähigkeit ist dann, wenn der Eingriff unter Vollnarkose stattfindet, nach wenigen Tagen (maximal einer Woche) wieder hergestellt. Zu berücksichtigen ist jedoch, dass Patienten für sechs Wochen nach dem Eingriff ein Kompressionsmieder tragen müssen, das den Brustbereich formt und stützt. Auf Sport und körperliche Anstrengungen sollte ebenso für sechs Wochen verzichtet werden, um den Heilungsprozess nicht zu gefährden.

Posted in Behandlungen